Oct 09, 2016

Herbst – Zeit der Farben, Zeit der Bilder

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Sicherlich besitzt jede Jahreszeit ihre eigenen besonderen Stimmungen, doch in Bezug auf die Menge der unterschiedlichen Farben, die in der Natur vorkommen, ist der Herbst ohne Frage der wahre Meister.

 

Nun wird der eine oder andere anmerken, was denn mit der Blütenpracht des Frühlings sei? Nun, da könnte der Einwand kommen, das moderne Land- und Forstwirtschaft die Blütenvielfalt in den letzten Jahrzehnten doch erheblich einschränkte. Selbst Wiesen sind auf bestimmte Pflanzen hin optimiert und besitzen kaum noch die Vielfalt an Blumen und Gräsern, die einigen von uns noch aus der Kindheit bekannt sein dürften. Auf den Feldern bestimmen Monokulturen das Bild und abgesehen von der ohne Zweifel prächtigen Kirsch- und Apfelblüte können Bäume beziehungsweise Wälder im Frühling nicht unbedingt mit Farben protzen.

 

Doch im Herbst verwandeln sich gerade Laubbäume in Kunstgegenstände. Jedes einzelne Blatt beginnt sich langsam zu verwandeln, indem das darin enthaltene Chlorophyll entweicht und anderen Farbspektren Platz macht. Gelb, Orange, Braun und Rot in allen Schattierungen und zwischendrin immer wieder noch ein Rest des Blattgrüns. Das Ganze strukturiert durch die Blattrippen und hier und da durch Angriffe von Raupen und Insekten beschädigt. Wo sonst noch zeigt sich die Vergänglichkeit in solcher Schönheit?

Neben Laubwäldern bieten gerade im Herbst auch Weinberge ein ähnliches Bild. Kurz vor der Lese noch kombiniert mit vollen saftigen Trauben, zeigen die Hanglagen der Winzer zudem noch traumhafte Aussichten auf die Landschaft.

 

Motive, fast ohne Ende

 

Der Herbst ist ebenso die Zeit der Stimmungsschwankungen, wenn die Nächte schon kühl sind, aber die Sonne noch genügend Kraft besitzt, um am Tag ordentlich zu wärmen. Wenn am Morgen etwas Raureif an Blättern, Spinnweben und Früchten glitzert und langsam in der Sonne taut.

 

Es ist eine Jahreszeit, die Fotografen eine unwahrscheinliche Fülle an Motiven bietet, hergerichtet von der Natur. Dabei genügt schon ein kleinerer Stadtpark, um faszinierende Bilder aufzunehmen. Allein ein Baum wie etwa eine alte Kastanie besitzt so viele attraktive Ansichten, dass sich damit ein ordentlicher Bildband füllen ließe.

 

Auch kleinere und größere Gewässer sind im Herbst in besonders fotogener Stimmung. Moosbewachsene Steine und Kiesel, über die kristallklares Nass hinwegspült. Kleines Treibgut wie Äste und Blätter und Fische, die blinkend in ihrem Element verharren.

 

Der Herbst bringt auf Schritt und Tritt neue Motive, die vor allem durch ihre satten Farben glänzen.

Es ist aber auch die Zeit der starken Winde und Stürme, der peitschenden Regen und der Blitze, die aus hoch aufgetürmten Wolkenbergen hervorschießen. Wiederum eine faszinierende Motivlage für den Menschen, der mit der Kamera unterwegs ist, um diese besonderen Momente der Natur, der Elemente festzuhalten. Aufnahmen, viel zu Schade nur für profane Speicherkarten und digitale Endgeräte. Vielmehr Motive für das Fotoalbum, um sie in stillen Momenten zu betrachten. Welche Möglichkeiten hierzu bestehen, zeigt sich einfach; indem Sie hier weiterlesen .

 

 

 

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